Tipps für Füße und Schuhe

Zum Schutz Ihrer Füße und zur Wahl der richtigen Schuhe haben wir Ihnen zehn Tipps zusammengestellt:

  1. Kaufen Sie neue Schuhe niemals am Morgen, sondern immer am Nachmittag, wenn die Füße schon etwas dicker sind, damit neue Schuhe nicht zu eng sind. Achten Sie auf sicheren, bequemen Sitz (Vorsicht: Druckstellen) und genügend Spielraum für die Zehen.
  2. Laufen Sie neue Schuhe nur einige Stunden am Tag ein, kontrollieren Sie nach einer Tragezeit von 1/2 Stunde und 3 Stunden Ihre Füße. Sie können sich nicht darauf verlassen, dass Sie es merken, wenn „der Schuh drückt“.
  3. Ihre Füße müssen atmen können: Tragen Sie Schuhe aus Leder oder aus Stoff, nicht aus Synthetik. Sie sollten innen keine Nähte oder vorspringenden Teile haben. Achten Sie darauf, dass die Schuhe im Sommer luftdurchlässig und im Winter warm (pelzgefüttert) sind.
  4. Schuhe und Strümpfe sollen Ihre Füße vor Verletzungen schützen. Gehen Sie daher niemals barfuß. Die Reibung zwischen Haut und Leder ist zu groß und könnte Schürfungen verursachen.
  5. Schützen Sie auch Ihre Zehen, das heißt tragen Sie keine vorne offenen Sandalen, schon gar keine mit Riemchen zwischen den Zehen!
  6. Tragen Sie immer Hausschuhe, wenn Sie nachts vom Schlafzimmer ins Bad müssen, damit keine Verletzung entsteht, wenn Sie stolpern oder sich an einer Tür stoßen (besonders problematisch sind Einblutungen unter dem Zehennagel beim Anstoßen des Fußes!).
  7. Tragen Sie Schuhe mit Schutzkappen und dicken Sohlen, wenn Sie eine Arbeit verrichten, bei der Verletzungsgefahr besteht, zum Beispiel bei der Gartenarbeit. Die Schuhkappen müssen aber von innen gut gepolstert sein.
  8. Kontrollieren Sie Ihre Schuhe vor dem Anziehen auf Fremdkörper (Steinchen, Splitter, Risse und abstehende Sohle), Falten oder sonstige Unregelmäßigkeiten, die Druckstellen verursachen könnten.
  9. Wenn Sie für den Fuß unterstützende Einlagen oder spezielle Schuhzurichtungen brauchen, fragen Sie Ihren Arzt. Tragen Sie dann die verschriebene Fußbettung oder Schuhe immer, sofern nicht anders angeordnet. Beachten Sie die Hinweise zur Anwendung der orthopädischen Hilfsmittel, die Ihnen Arzt oder Orthopädieschuhmacher gegeben haben. Ihr Fuß kann sich im Laufe der Zeit ändern, daher muss Ihr Arzt von Zeit zu Zeit überprüfen, ob die Fußbettung oder Schuhe neu angepasst werden müssen.
  10. Pflegen Sie Ihre Füße. Gerade für Diabetiker ist eine umsichtige und vorsichtige Fußpflege besonders wichtig. Nicht selten stellt die Fußpflege auch für ältere Patienten ein Problem dar. Unsere Diabetes-geprüften Fußpflegerinnen – davon eine zugelassene Podologin – kümmern sich mit größter Sorgfalt und viel Erfahrung um Ihre Füße – ob in unserer Kabine oder im Krankenhaus, im Seniorenheim oder in Ihrer Wohnung.